5. Februar 2010


Giropay und Sofortüberweisung.de bieten beide Onlinebezahlsysteme an, die ans Online-Banking angelehnt sind: Kunden bezahlen mit ihrer Kontonummer, TAN und PIN. Giropay ist 2006 von Postbank, Sparkassen, Raiffeisenbanken sowie einer Reihe von Privatbanken gegründet worden. Hier geschieht der Bezahlvorgang innerhalb der Online-Banking-Plattformen, bei Sofortüberweisung.de ist dies nicht der Fall. Der Service ist jedoch billiger und wird am Markt deutlich besser angenommen.
Nun hat Giropay Sofortüberweisung.de vor dem Landgericht Köln wegen Unlauteren Wettbewerbs verklagt. Der Streitwert beträgt 300.000 Euro, vorgeworfen wird Sofortüberweisung.de unter anderem, Bankkunden zur missbräuchlichen Nutzung ihrer Kennwörter (PIN) sowie Transaktionscodes (TAN) angestiftet und damit die Sicherheit des Online-Bankings gefährdet zu haben. In einer kürzlich veröffentlichten Umfrage von Shopanbieter.de schlägt sich jedoch die deutliche Mehrheit der Befragten auf die Seite von Sofortüberweisung.de. Deren Sprecher ließ derweil verkünden, man sehe dem Verfahren „äußerst gelassen“ entgegen.
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29. Januar 2010

Der ECC-Konjunkturindex (e-KIX) wird in Zusammenarbeit mit Tradoria und Trusted Shops erhoben und soll als Stimmungsbarometer des deutschen Online-Handels dienen. Die erste bundesweite Erhebung zur wirtschaftlichen Entwicklung des deutschen Internethandels zeigt einen positiven Start für das Jahr 2010. Während ein Drittel der 763 Teilnehmer der Januar-Erhebung den Online-Umsatz dieses Monats eher neutral betrachtet, sehen circa zwei Drittel einem positiven Wachstum im Jahr 2010 entgegen.
Die Online-Umfrage fand zwischen dem 13. und dem 20. Januar 2010 statt. Die generierte Stichprobe setzt sich laut ECC sehr heterogen zusammen und umfasst neben reinen Online-Händlern (50,5 Prozent) auch Multi-Channel-Anbieter unterschiedlichster Unternehmensgrößen und Branchen. Die Mehrheit der Teilnehmer vertreiben Waren aus den Kategorien Mode, Consumer Electronics, sowie Gesundheit und Kosmetik.
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25. Januar 2010
Softwareentwickler sind ab sofort aufgerufen, eigene Inhalte und Anwendungen für Amazons E-Book-Reader Kindle zu entwerfen und hochzuladen. Im Laufe des Jahres soll der Store dann Online gehen. Amazon stellt hier bereits eine Anleitung für Entwickler bereit. “Wir haben in den vergangenen zwei Jahren von vielen Softwareprogrammierern gehört, dass sie gerne für den Kindle entwickeln würden”, sagte Kindle-Vizepräsident Ian Freed der Internet World Business.
“Wir lassen uns gerne von den Ideen überraschen,” so Freed weiter. Vorstellbar seien u.A. Apps für Gastronomiebewertungen aber auch Mobile Games. Hierfür hat man mit EA Games bereits einen Partner gefunden. Ab Februar können sich interessierte Entwickler das Kindle Development Kit herunterladen. Mit dabei sind Beispielcode, Dokumentation sowie ein Simulationsprogramm, mit Hilfe dessen die Entwickler ihre Software auf den unterschiedlichen Kindle-Versionen testen können.
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22. Januar 2010
Notebooksbilliger.de folgt dem Beispiel von Cyberport und wagt den Sprung in den stationären Handel. Eigentlich hatte der Etailer geplant schon im Jahresendgeschäft um Offline-Kunden zu buhlen, nun soll Anfang Februar das erste Ladengeschäft des Elektronik-Discounters in München eröffnen.
Notebooksbilliger-Chef Arnd von Wedemeyer erklärte der Computer Reseller News, es hätte Verzögerungen bei der Suche nach einem geeigneten Ladenlokal gegeben. Auf Grund der großen Resonanz habe man sich nun für ein 345 qm großes Ladengeschäft in der Seidlstraße, nahe des Münchner Hauptbahnhofs, entschieden. Mit viel Laufkundschaft rechne man in dieser Gegend zwar nicht, trotzdem ist man zuversichtlich viele Kunden anzulocken.
Die Preise werden dieselben wie im Onlinegeschäft sein, daher fürchten die Münchner Fachhändler bereits ein Preisdumping durch die neue Konkurrenz.
Wie schätzen Sie die Erfolgsaussichten des neuen Ladengeschäfts ein? Nutzen Sie unsere Kommentarfunktion und diskutieren Sie mit anderen Onlinehändlern!
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14. Januar 2010

Die Kanzlei Maas Rechtsanwälte greift auf ihrer Homepage ein aktuelles Problem im Online-Handel auf. Es geht um Abmahnungen, die den arglosen Unternehmer treffen können weil Produkte seines Sortiments als Auslaufmodelle einer Kennzeichnungspflicht unterliegen, sie aber nicht als solche ausgewiesen sind.
Dass es oft nicht leicht ist dieser Kennzeichnungspflicht nachzukommen liegt auf der Hand. Bei ‘zig verschiedenen Herstellern und möglicherweise Tausenden Produkten im Sortiment reicht es aus, wenn ein einziges Auslaufmodell nicht als solches gekennzeichnet ist. Vor diesem Hintergrund rufen die Rechtsanwälte Maas Shopbetreiber dazu auf ihre Erfahrungen mit der Abmahnfalle Auslaufmodell zu schildern. Dies können Sie hier tun und natürlich über unsere Kommentarfunktion.
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11. Januar 2010

Am Samstag ist mit der eCommerce Lounge ein neues E-Magazin zum Thema Online-Handel gelauncht worden. Themengebiete wie Recht, Social Commerce, Software, Marketing, Sicherheit sowie SEO und Usability sollen dabei vor allem Professionals, Anwender und Shopbetreiber aus der E-Commerce-Branche ansprechen.
Die eCommerce Lounge geht aus einer XING-Gruppe mit über 8.000 Mitgliedern hervor und bietet mit dem Start des Online-Magazins nun eine weitere Anlaufstelle für interessierte E-Commerce-Professionals. Zu den Fachautoren des Magazins gehören Gabriel Beck (www.conversiondoktor.de), Peter Höschl (www.shopanbieter.de), Thomas Lang (blog.carpathia.ch) und Karl-Heinz Wenzlaff (www.blogtrainer.de).
Auch auf den Social-Media-Kanälen Twitter und Facebook zeigt die eCommerce Lounge Präsenz.
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11. Januar 2010
Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat mit der Veröffentlichung von Zahlen zum Internet- und Versandhandel Widerspruch ausgelöst. Laut Destatis habe es im Online- und Versandhandel im Krisenjahr 2009 einen regelrechten Einbruch gegeben. Das Bundesamt geht von einem nominellen Rückgang von 4,2 Prozent aus, real betrage das Minus sogar rund 5,5 Prozent.
Oliver Claas, Sprecher des Bundesverbands des Deutschen Versandhandels, widersprach gegenüber Golem.de: “Das deckt sich nicht mit unseren Zahlen. Wir gehen 2009 von einem Wachstum des Versandhandels von 1,7 Prozent auf 29,1 Milliarden Euro aus, getrieben durch den starken Zuwachs im Internet.“ Der allgemeine Trend zum Online-Kauf sei trotz der Quelle-Pleite ungebrochen, sagte der BVH-Sprecher dem Internetdienst Golem.de. So sei die Zahl der deutschen Internet-Shopper um 1,1 Millionen auf 32,5 Millionen gestiegen. Für den Onlinehandel mit Waren rechnet der BVH mit einem Plus von 15 Prozent, endgültige Zahlen werden Anfang Februar veröffentlicht.
Die Diskrepanz zwischen den Zahlen erklärt Claas mit unterschiedlichen Befragungsmethoden. Bei Destatis würden diejenigen Händler die nicht über 50 Prozent des Umsatzes Online machten herausfallen, dies könne zu Verzerrungen führen. Bei den Befragungen des BVH würden alle Umsätze eines Händlers berücksichtigt.
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8. Januar 2010

Das eStrategy-Magazin beschäftigt sich mit News, Tipps & Tricks sowie Fachbeiträgen rund um die Themen E-Commerce, Web-Trends, Online-Marketing, und Web-Entwicklung. Das eMagazin erscheint ab sofort quartalsweise und kann hier kostenfrei heruntergeladen werden. Die Zielgruppe der Fachpublikation aus dem Hause Techdivision sind in erster Linie Online-Shop-Betreiber sowie Agenturen und Softwareentwickler, die über Neuigkeiten aus dem Webumfeld auf dem Laufenden bleiben wollen.
Alle Leser die sich bis zum 24. Januar 2010 das aktuelle Magazin herunterladen, können attraktive Preise im Gesamtwert von 6.000 Euro gewinnen. Für einen Themenüberblick der ersten Ausgabe sowie eine Vorschau auf die zweite Ausgabe des eStrategy-Magazins einfach weiterlesen.
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4. Januar 2010
Amazon hat eine Weihnachts-Hitliste mit den Verkaufsschlagern der einzelnen Kategorien veröffentlicht. Besonders auffällig: Der E-Book-Reader Kindle ist bei Amazon US zwischen Mitte November und Ende Dezember 2009 der meist bestellte Elektronikartikel gewesen. Das Lese-Angebot umfasst mittlerweile 390.000 überwiegend englischsprachige Bücher. Eigenen Angaben zufolge verkaufte Amazon zu Weihnachten erstmals mehr elektronische Bücher als Papiervarianten. Außerdem weit vorne bei den Elektronikprodukten waren der iPod Touch sowie ein Navigationsgerät von Garmin. Im Bereich Spiele & Konsolen hat sich die Nintendo Wii Fit besonders gut verkauft.
Diese Konsole lief auch beim deutschen Internetversandhändler Otto besonders erfolgreich. Ansonsten stand hier aber eher Mode, insbesondere Abendkleider, aber auch Jeans und Dessous im Vordergrund. Insgesamt zieht der Bundesverband des deutschen Versandhandels eine positive Bilanz des Weihnachtsgeschäfts. Vor allem im E-Commerce sind starke Zuwächse von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Damit wurden Weihnachten 2009 im Online-Handel über 3,1 Milliarden Euro Umsatz erzielt, über die Hälfte des Gesamtumsatzes im Versandhandel.
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18. Dezember 2009
Letzte Woche machten Gerüchte die Runde Amazon plane stationäre Geschäfte zu öffnen, die auch als Abholstationen für online bestellte Ware fungieren würden, Internethandel berichtete. Auch wenn Amazon diese Gerüchte umgehend dementierte, ist es zweifelsohne ein interessanter Gedanke. Amazon würde auf diesem Wege an Versandkosten sparen und womöglich neue Käuferschichten vom Onlinekauf überzeugen.
Den umgekehrten Weg geht nun offenbar WalMart. Stationäre Geschäfte existieren zumindest in den USA ja zur genüge, diese fungieren jetzt auch als Abholstationen für den Online-Verkauf – vielerorts per Drive-Through-Schalter. Der Einzelhandelsriese will so sein Online-Geschäft ausbauen und Marktführer Amazon unter Druck setzen. WalMart CEO Raul Vasquez sagte dem Wall Street Journal: „Es gab eine Zeit, als zwischen Online- und Offline-Geschäft ein Unterschied gesehen wurde. Nun ist man sich des physischen Vorteils der Tausenden Wal-Mart-Filialen bewusst geworden. Diesen Vorteil will man nutzen, um im Internet-Handel die Nummer eins zu werden.“
Davon ist WalMart allerdings noch ein Stück weit entfernt. WalMarts Online-Umsatz von $1,7 Milliarden steht Amazons ca. $19 Milliarden gegenüber.
Was halten Sie von den Plänen WalMarts? Diskutieren Sie mit anderen Online-Händlern.
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